Der 97km lange Fernwanderweg schlängelt sich wie ein roter Faden durch die schönsten und markantesten Wege des Harzes. er führt von Osterode über Torfhaus und Brocken ins Bodetal nach Thale und ist mit Harzhexe auf grünem Grund gekennzeichnet. Die einzelnen Wanderouten und Etappen des Harzer Hexenstieges können sie ganz nach Wunsch miteinander kombinieren Osterode-Buntebock-Oberharzer Wasseregal-Torfhaus-Brocken-Drei Annen Hohne-Königshütte-Rübeland-Altenbrak-Treseburg-Thale
Auf den 1393 km Grenze zwischen den ehemals zwei deutschen Staaten haben sich vielfach seltene Tier- und Pflanzenarten eine neue Heimat gefunden. Im Harz ist das „GrüneBand“ 65 km lang, als durchgehender Wanderweg verbindet dieses erste gesamtdeutsche Naturschutzprojekt die Eckertalbrücke bei Stapelburg im Norden mit Walkenried im Süden. Mit Start in Ilsenburg oder Bad Harzburg und dem Abstecher auf den Brockengipfel steigt die Wanderstrecke auf 75 km. Der Grenzwanderweg ist mit einem grünen G gekennzeichnet. Bad Harzburg-Rabenklippe mit Luxgehege-Eckertalsperre- Brocken- Dreieckiger Pfahl-Wurmberg Braunlage- Sorge- Ring der Erinnerung in Hohegeiß- Benneckenstein- Rotheshütte-Walkenried
Die Wälder sind das „Grün“ des Nationalparks. Sein hoher Waldanteil vermittelt Ursprünglichkeit. Der einstige Holzbedarf des Bergbaus hat an vielen Stellen die Wälder verändert, zerstört wurden sie aber nicht. Günstige Voraussetzungen, um im Nationalpark Harz, der viele der noch naturnahen Wälder umfasst, Wildnis wieder entstehen zu lassen. Große Wildtiere wie Rothirsch, Wildschwein und Reh leben in den verschiedenartigen Waldgebieten. Luchse streifen durch das „Grün“, das beständig im Wandel ist, wie eine Wanderung zeigt.
Sie beginnt in den nur im Frühjahr lichten Hallen des Rotbuchenwaldes. Dann ist die hohe Zeit der Frühjahrsblüher, die oft den ganzen Waldboden überziehen. Besonders reich ist dieser Aspekt im Waldmeister-Buchenwald der tieferen Lagen: Waldmeister, Buschwindröschen, Aronstab und Salomonsiegel blühen schon im zeitigen Frühjahr. Im Sommer hat sich das Kronendach der Buchen geschlossen. Das wenige Licht, das an den Boden gelangt, bietet nur wenigen Gräsern und Zwergsträuchern ein Auskommen. Von Natur aus arm in seiner Artenausstattung ist der Hainsimsen-Buchenwald, der auf sauren Böden wächst. Er wird zukünftig weitaus größere Flächen einnehmen, als das heute noch der Fall ist. Schwarzspecht und Schwarzstorch finden in den Buchenwäldern des Nationalparks noch geeignete Lebensräume vor. Auch die Wildkatze fühlt sich hier wohl.
Der Buchenwald war vor einigen Jahrhunderten der „König“ des Harzes; er bedeckte riesige Flächen. Zunehmend musste sein lichtes Grün aber dem dunkleren Fichtenforst weichen. Die Domäne der Fichte ist eigentlich in den höchsten Lagen des Harzes. Vom Menschen wurde sie aber weit über diese natürlichen Bereiche hinaus angepflanzt, auch in den tieferen Lagen, die früher den Laubmischwäldern vorbehalten waren. Stellenweise kann hier eine natürliche Buchenverjüngung beobachtet werden. Sie zeigt, die Rotbuche ringt um ihren angestammten Platz. Vielerorts ist ihre Ausgangsposition aber so schlecht, dass sie unserer Hilfe bedarf. Anpflanzungen, im Idealfall unter dem Schirm alter Bäume, sollen sie unterstützen, ihre alten Lebensräume aus eigener Kraft wieder zu erobern.
Ein Hang führt in einen Schluchtwald hinab. Zu feucht ist es hier für die Rotbuche; dafür überschatten Erlen, Eschen und Berg-Ulmen eine reiche Krautschicht. Der Alpen-Milchlattich und die Mondviole können hier gedeihen. An den Hängen wachsen üppige Farne. Zahlreiche Vogelstimmen sind zu hören. Am Boden huscht eine Ringelnatter vorbei- das ist Wandern im Harz
Beim Aufstieg in ca. 750 Metern wird es heller und auch kühler. In einem Buchen-Fichten-Mischwald kämpfen Bergfichten und Bergahorn gegen die konkurrenzstarke Rotbuche an. Hier ist das Reich des Auerhahns, der aber nur selten zu sehen ist. Stattdessen blicken zwei große Augen aus einer ehemaligen Spechthöhle: der seltene Raufußkauz hält Ausschau.
Schmal ist der Mischwaldstreifen; eine raue Waldwildnis löst ihn ab. Hier, in 800 bis 1000 Metern Höhe, dominiert die Bergfichte. Nur Eberesche, Birken und einige Weiden können neben ihr bestehen. Gräser bedecken den Boden, Moose und Flechten Baumrinde und Felsblöcke. Es wachsen zahlreiche Pilze. Blockhalden und Klippen treten hervor. In den lichten Bereichen wächst eine Rarität: die Karpatenbirke. Mosaikartig stehen die Phasen des Verfalls, der Verjüngung und des kraftvollen Wachstums nebeneinander. Die Rufe des Fichtenkreuzschnabels ertönen. Haubenmeise, Tannenhäher und Erlenzeisig stimmen mit ein. Mit etwas Glück kann auch der seltene Sperlingskauz beobachtet werden. Schließlich wird der Wald lichter. Erste Baumkrüppel stemmen sich in den immer stärker werdenden Wind.
Wanderwegbeschreibung
„Rund um den Erdbeerkopf - Feuersteinklippen“
Ausgangspunkt: Schierke
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Wanderwegbeschreibung
„Auf dem Goetheweg zum Brocken“
Ausgangspunkt: Torfhaus
(Download: pdf-Datei, ca. 1 MB)
Wanderwegbeschreibung
„Rund um das Ilsetal - Westerbergklippe“
Ausgangspunkt: Ilsenburg
(Download: pdf-Datei, ca. 1 MB)
Wanderwegbeschreibung
„Rundwanderweg Oderteich“
Ausgangspunkt: Oderteich bei Sankt Andreasberg
(Download: pdf-Datei, ca. 1 MB)
Wanderwegbeschreibung
„Rund um das Große Torfhausmoor“
Ausgangspunkt: Torfhaus
(Download: pdf-Datei, ca. 750 KB)
Wanderwegbeschreibung
„Unterwegs zu den Luchsen“
Ausgangspunkt: Bad Harzburg