Braunlage Achtermann Wurmberg
Wasserfälle, Panoramen, Heidentreppe:
Braunlage-Achtermannshöhe- dreieckiger Pfahl-Wurmberg-Braunlage
Tourencharakter: Ausdauer erfordert die Wald- und Wurzelwegwanderung mit herausragenden Panoramen. Der naturnahe Ulmer Weg erfordert feste Stiefelwerk und Trittsicherheit und ist- anders als der Rest der Strecke- nicht mountainbikefähig.
Beste Jahreszeit: bei Schneefreiheit.
Ausgangspunkt: Talstationen (560 m) der Wurmberg-Seilbahn im Braunlage.
Wanderkarte: Wandern im Westharz (Landes Vermessungsamt Niedersachsen)
Markierung: namentliche Ausschilderung und roter Punkt
Verkehrsanbindung: A 395 Braunschweig-Bad Harzburg und auf der B4 weiter nach Braunlage
Einkehr: Wurmbergalm, Rodelhaus am Wurmberg
Unterkunft: Hotel Harzidyll http://www.harzidyll.de
Der Wegverlauf: zwischen der Seilbahnstation und der
Verlobungswiese folgen wir der Kurpromenade talaufwärts, zweigen vor der Brücke
rechts auf dem Brockenweg ab und wandern, begleitet vom Rauschen der warmen Bode, bis zur steinernen Rundbogenbrücke. Hier wechseln wie er das Ufer,erreichen auf einem Waldweg den unteren Bodewasserfall, sehen wenig später an der Holzbrücke, wie sich Kleine und Große Bode zur Warmen Bode vereinigen, und gelangen zum oberen Bodewasserfall an der nächsten Brücke, der Bärenbrücke (Schutzhütte, Rastplatz), verlassen wir das Tal der großen Bode, folgen der Markierung rote Schreibe Richtung "Achtermann" längst zur Moosbrücke und wandern aufwärts längs der Kleinen Bode, bis die Markierung links abzweigt und zum Achtermann hinauf führt. Am Fuß des Hornfelsgipfels stehen Bänke und Schutzhütte, ein geländergesicherter Felssteig führt am Rest der doppelhöckerigen Kamelfichte vorbei auf den aussichtsreichen Gipfel.
Vom Achtermann folgen wir der Markierung "rote Scheibe
"in Richtung" Dreieckiger Pfahl": in raschem Abstieg führt der
Weg in Wald hinab in die Moorsenke (kurz vorher ist noch eine Abkürzung nach
Braunlage durch das Tal der kleinen Bode ausgeschildert) von Schwarzem Sumpf und Rotem Bruch zum Bodebruch, ein Aussichtsturm gewährt Einblicke in das höchste Quellmoor der großen Bode. Vor dem Dreieckiger Pfahl (Rastplatz) blicken wir rechts in Richtung "Wurmberg "ab. Schon bald wird der
Wurmberg ins Blickfeld. An einer etwas unscheinbaren Wegesspinne verlassen wir die Brockenstraße und wechseln links und rechts auf den pfadartigen Ulmer Weg, das heißt man muss sich der je nach Schuhwerk entscheiden: parallel zum Ulmer Weg führt auch der leicht begehbare Kolonnenweg zum Ziel. Als obiger Stein-und Wurzelpfad leitet der Ulmer Weg am Brockenstein vorbei im Wald hinauf zum Sattel zwischen Wurmberg und Winterberg, zuletzt mit hervorragendem Brocken-und Hohneklippenblick. Seite (Rastplatz beginnt der steile Schlussspurt längs der Heidentreppe auf den Wurmberg. Vom Gipfel steigen wir zurück in den Sattel und folgen dem Haeberlingsweg (rote Scheibe) wieder Rodelhaus zum Ausgangspunkt.
Die Raststelle Dreieckiger Pfahl befindet sich an einer
uralten Marke in unmittelbarer Nähe des Bodesprungs, der Quelle der kalten
Bode. Während der Neuzeit markierte der Dreieckigerpfahl die Grenze zwischen
der Grafschaft Hohenstein, die im Königreich Hannover und den Herzog von
Braunschweig, heute verläuft hier die Grenze der Bundesländer Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und der Nationalparks Harz und Hochharz.
Tags: braunlage, harz, achtermann, wurmberg, nationalpark,




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