Zur Achtermannshöhe und den Bodefällen
13 km
Rundwanderung
Höhenunterschied: circa 360 m
Strecke: wahlweise bequemer oder blockreicher Weg
Einkehr Möglichkeiten: Gasthaus Königskrug
Hinweis: man kann die Strecke zum Achtermann abkürzen, indem man mit dem Bus (Linie Braunlager-Bad Harzburg) des Königs Krug fährt und dort startet.
Start: Großparkplatz Braunlage
die Achtermannshöhe ist wegen der herrlichen Rundsicht ein empfehlenswertes Wanderziel. Wir starten beim Großparkplatz an der Seilbahntalstation. Zunächst ging wir links einen der ehemaligen Tankstelle vorbei und bieten auch die Harzburgerstraße links ein bis zur Bismarckstraße, steigen diese hinauf an der Pension Winkel vorbei und schlagen die Herzog Johann Albrecht Straße links ein. Von oben können wir über die Spielwiese auf Braunlage sehen. Am Cafépanorama vorbei gelangt er auf die alte Harzburgerstraße. Nach einiger Zeit überqueren wir nach links die Umgehungsstraße B4. Geradeaus gelangt man zu den Jemmerstein Klippen.
Nach der Brücke gehen wir geradeaus am Forsthausbrunnenbach (früher Forsthaus, seit 1964 privat) vorbei. Nun verläuft der Kaiser Weg einige 100 m gemeinsam mit der alten Harzburgerstraße. Vor dem Schullandheimkönigskrug Halten wir uns links und gleich wieder rechts. Nun wandern wir auf dem Kaiserweg hinter dem Schullandheim entlang bis hinauf Nachkönigskrug (754 m).
Wir überqueren die B4 und bieten hinter dem Gasthauskönigskrug/(Telefonzelle) in Richtung Achtermannshöhe/Oderbrück (31 J. grünes Dreieck). Man gibt einen Skihütten und dann an einer Baumschule vorbei. Nach einigen 100 m zeigt rechts der Moritz Art. Dies ist der einfachere Aufstieg zum Gipfel und empfehlenswert für nicht tritt sicherere Wanderer beziehungsweise bei sehr nasser Witterung. Wir gehen jedoch den Milliardenweg geradeaus zum schwierigen Aufstieg. Nach 1 km muss man die Vossstraße nach rechts verlassen nun geht es dem sehr steinigen Weg empor. Man muss schon aufpassen wo man die nächsten Schritte hinsetzt. Das Gelände wird offener und rechts taucht der Wurmberg (971 m) auf. Nachdem man wieder in den Hochwald eintritt, wo der Aufstieg steiler. Nun nähert man sich dem Achtermann Tor.
Wer nun flacher werdende Pfad führt östlich um die Kuppel des Berges herum durch einen urigen Block Fichtenwald. Am Ende erreicht man einen Rastplatz mit Schutzhütte. Rechts der Schutzhütte weist ein Geländer den weiteren Aufstieg. An den sterblichen Resten der legendären Kamel Fichtel vorbei steigt man mächtige Natursteinstufen empor. Die Rundsicht vom Gipfel ist überwältigend.
Rückweg: nachdem man wieder auf dem Platz unterhalb der Werkgruppe angelangt ist, läuft man an dessen Ende rechts in Richtung Osten (35 H. roter Punkt). Gerade aus führt ein steiniger Weg zum 2,3 km entfernten Oderbrück, von wo aus man mit dem Linienbus zurück nach Braunlage fahren kann. Unser Weg trifft auf einer Forststraße, die wir nach rechts einschlagen, wir befinden uns auf dem Moorweg. Nachdem der Weg den Hochwald verlässt, erhielt sich links nochmals der Wurmberg. Ein Stückchen hinter einer scharfen Rechtskurve muss man links vom Moorweg abbiegen. Dem Moorweg folgend erreicht man Wiederkönigskrug (circa 1 km) und kann mit dem Linienbus nach Braunlage fahren.
Der Weg führt bergab Richtung Moosbrücke. Von links kommt ein Forstweg Ausrichtung Bodebruch-Hochmooren dazu. Von da an plätschert die kleine Bode lieblich neben her. Wir gehen über die Moosbrücke nach links weiter. Vor der Bärenbrücke (Schutzhütte) bieten wir rechts ab und passieren dem oberen und unteren Bodewasserfall, bis wir zum Großparkplatz in Braunlage gelangen.
Wissenswertes
Kaiser Weg: er früher als Heilige entstieg bezeichnete Weg verläuft vom Oker Turm
bei Bad Harzburg, über Oderbrück und Königskrug, westlich von Braunlager am Kapellenfleck vorbei zwischen Wieda und Zorge nach Ellrich (circa 41 km), wo ein Anschluss an die Südharz-Thüringer Heerstraße bestand. Der Heilige entstieg ist eine der ältesten Harzstraßen (erste Erwähnung 996 und 1023) und soll in frühgeschichtlicher Zeit angelegt worden sein. Er diente als Weg nach Thüringen und Sachsen sowie als Grenzlinie, aber auch den Transport Rammelsberg der Ärzte zu den Verhüttungsstätten in Mittel-und Südharz.
Milliardenweg: dieser Forstweg wurde in den zwanziger Jahren während der großen Inflation gebaut. Aufgrund der hohen Kosten erhielt er seinen Namen.
Achtermann Tor: dieser 6 m hohe Quadrat förmige Granitklotz steht neben dem breiten Steinklippen den Rest einer inzwischen größtenteils verwitterten großen Anzahl von Klippen auf der Achtermannshöhe dar.
Achtermann/Achtermannshöhe: zwischen den Bergen des Hochharzes nimmt der 926 m hohe Achtermannshöhe eine gewisse Sonderstellung ein. Im Vergleich zu den abgerundeten und beliebigen Gipfeln des Brocken massives- wozu geologisch auch der Wurmberg (971 m) zählt- fragt der Gipfel des Achtermann auffällig in den Himmel. Die Baumlosegruppe besteht aus Grauwacke-Hornfels. Nach der Gebirgesbildung vor etwa 250 Millionen Jahren drangen gewaltige schmelzflüssige Granitmassen aus dem er ihnen an die Oberfläche und ließen das Brocken massives entstehen. Der Granit erstarrte, und es folgte der Zeitraum der Verwitterung und Gesteinsabtragung. Es entstanden die mild geformten Bergkuppen wie das Brockens und das Wurmberg.
Bei der Achtermannshöhe liegt nun eine Besonderheit vor. Die an die Oberfläche drängende glutflüssige Granitmasse stieß hier auf einer undurchdringliche Deckschicht aus Grauwacke. Durch die Kraft seiner hohen Wärme wandelte das Granit Mathematik Grauwacke um (Kontakt Metamorphose), so dass ein Hornfels entstand. Dieses neue Gestein ist sehr hart und splitterig. Es leistet größten Widerstand gegen Verwitterung. Auch von der Botanik erbitte der Achtermann etwas außergewöhnliches. Auf deiner Blockhalden sieht den seltenen nordischer Moose und Pflichten. Um diese pflanzliche Kostbarkeit nicht zu gefährden, darf der Besucher die Wanderwege nicht verlassen.





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