01.04.-05.04.10
4x Übernachtung/Frühstück
im Hotel Harzidyll Braunlage
Preis p.P. 128.00 Euro
Übernachtung incl Frühstück,
Kaffee und Kuchen am Nachmittag in unserer Teeküche,
zubuchbar: erleben Sie den Harz mit Harzcard 48h (23,50 € p. Erw.): Eintritt frei
Brockenhaus, Kyffhäuser Denkmal, Burg Regenstein, Kaiserpfalz Goslar, Rammelsberg Weltkulturerbe, Burg Falkenstein, Schloss Wernigerode, Kloster Walkenried, Kräuterpark Altenau, Rübeländer Tropfsteinhöhlen, versch. Bergwerke z.B. Silbergrube Samson St. Andreasberg, Kristalltherme Heißer Brocken Altenau, Vitamar Bad Lauterberg, Roßtrappe Sessellift Thale, Eissportstadion Braunlage incl Schlittschuhverleih uvam.
Als es die Harzburg noch auf dem Burgberg gab, bewohnte eine hübsche Fürstentochter die stolze Wehrburg von Osterode. Der angesehene Ritter Gerhard der Harzburg hielt um ihre Hand an, wurde aber von der jungen Frau abgewiesen und beschloss in seinem Groll, die Burg in Osterode zu vernichten. So geschah es denn auch, und als Ritter Gerhard vor der schönen Jungfrau stand, verwünschte er sie mit den Worten: "Du hast meine Liebe nicht gewollt, zur Strafe dafür sollst du als gräulicher Hund tief unten in der Burg hausen und nur am Ostersonntage als Jungfrau unter die Menschen gehen." Seitdem sahen viele Menschen die Osterjungfrau, wie sie genannt wurde, am Morgen des ersten Ostertages zur Söse gehen, wo sie sich mit kühlem Wasser erfrischte.
Viele, viele Jahre später kehrte ein armer Leinweber aus Osterode am Ostermorgen von seinem Geschäft aus Clausthal zurück. Es war noch sehr früh, wenn er wollte rechtzeitig zum Fest daheim sein. Plötzlich sah auch eher die Osterjungfrau an der Söse, ohne zu wissen, wer das Mädchen in den weißen Gewändern war. Der Leinweber zog ehrerbietig seinen Hut an ihrem Kleid fiel ihm eine wunderschöne Lilie auf. "Woher bloß habt ihr diese Lilie?", Fragt er verwundert, da zu Ostern noch keine Lilien blühen. Die Jungfrau nahm ihn bei der Hand und brachte ihn vor das Tor ihrer alten Burg, wo drei prächtige weiße Lilien blühten. Die Osterjungfrau brach eine, gab sie dem Mann und sagte: "Verwahren Sie wohl." Noch ehe der erstaunte Leinweber ihr danken konnte, waren die Jungfrau und auch alles andere verschwunden.
Er eilte nach Hause, wo seine Frau ihm sagen konnte, wem er an der der Söse begegnet war. Nun sahen beide, dass die Lilienblüte aus purem Gold und Silber war. Der Lein Weber lief zu seinem Goldschmied." Ja, das ist feinstes Gold und Silber", bestätigte dieser. "Aber es ist viel zu wertvoll, als dass irgendjemand hier in Osterode dir dafür etwas bezahlen könnte." Der Leinweber war verzweifelt und fragte sogar den Bürgermeister, ob er die Lilie kaufen würde. Doch auch der schüttelte den Kopf, wollte sich aber an den Herzog finden. Die Herzogin endlich gefiel die Blüte so gut, dass der Herzog dem Leinweber versprach, zeitlebens für ihn und seine Kinder zu sorgen.
Die Lilie der Osterjungfrau wurde somit fortan beim Herzog gut verwahrt und sogar zum Bestandteil des herzoglichen Wappens.
Die Ruinen der Wehrburg aus dem 12. Jahrhundert sind am Rande der Altstadt von Osterode noch zu finden, allerdings ist nicht viel mehr als ein halber Turm von der Burg übrig geblieben. Nichtsdestotrotz ranken sich verschiedene Legenden um das verfallende Gemäuer: die Älteste besagt, dass sich an jener Stelle ein vorchristliches Heiligtum der nordischen Göttin Ostarod, nach der die Stadt auch ihren Namen erhalten haben soll, befand. Im Jahre 723 soll die Kultstätte vom Heiligen Bonifatius zerstört worden sein. Etwas jünger ist die hier erzählte Sage sowie ähnliche Erzählvarianten, wonach ein Harzburger Ritter um die Hand der Fürstentochter auf der Burg Osterode anhält. Weil diese nicht ihr Ja-Wort geben will, springt sie aus dem Fenster, die Burg erbebt und stürzt zu sammeln. Am Ende aller Legenden also ist die Burgruine ruiniert, wie sie der neugierige Harz Besucher noch heute findet
mit dem Rad am Söse Stausee entlang
Der mit seinem Fahrrad den Söse Stausee einmal umrunden möchte, sollte dies unbedingt auf einem Mountainbike tun. Andernfalls wird er auf der westlichen Seele hätte nicht mehr viel Freude an der Tour haben, er könnte allerdings auch die gut befahrbar Strecke auf der östlichen Uferseite wieder für die Rückfahrt nutzen.
Die Tour beginnt direkt an der Staumauer und rechts zunächst über sie hinweg. Hinter ihr beginnt ein Fahrweg, der nun auf fast 6 km immer parallel zum Ufer bis an den Scheitelpunkt des Stausees führte. Während man durch das Grün radelt und hin und wieder auf das Wasser blicken kann, erhält man den Eindruck von der Dimension einer solchen Harzertalsperre, von denen es über den ganzen Harz verteilt gleich mehrere gibt der Söse Stausee wurde 1931 als Hochwasserschutz, zum Niedrigwasser Ausgleich und als Trinkwasserreservoir angelegt. Es ist damit der älteste Stausee im Westharz. Am oberen Ende kann man nun links, entlang der Straße, die Passage zwischen Stausee und Vorbecken nehmen, um dann rechts weiter am Vorbecken entlang Richtung Riefensbeek zu fahren. In Riefensbeek fließen die kleine und große Söse zusammen und anschließend in den Stausee. In dieser idyllischen Umgebung lässt sich gut eine kleine Pause einlegen. Danach geht es zunächst die zwei ein halb Kilometer zurück bis zum Haupt Stausee.