Der Harz ist das höchste Mittelgebirge im deutschen Norden und eine der besterschlossensten Wanderregionen Europas. Als eine der landschaflich schönsten und ökologisch wertvollsten Reise und Urlaub sgebiete Deutschlands stehen seine höchsten Regionen unter Schutz. Ebenso wie sein kleiner Bruder der Kyffhäuser, ist der Harz zugleich eines der sagenumwobensten Berggebiete und Reise Ziele Deutschlands. Sein Gipfel, der Brocken (1142m), gilt als Innbegriff eines "Blocksbergs" und schlägt alljährlich zwei Millionen Harz Reise nde in seinen Bann.
Dieser Andrang beschränkt sich glücklicherweise auf wenige Berge im Harz wie dem Brocken, den Wurmberg oder das Kyffhäuserdenkmal, während die meisten anderen Harz Reise Ziele in Ruhe erlebar sind. Viele Wanderungen lassen sich mit dem Besuch berühmter Burgen, Schlösser, Kaiserpalästen und Fachwerkstädte erbinden, darunter Wernigerode, Stolberg, Unesco Welterbestätten Quedlinburg und die Kaiserstadt Goslar mit dem Rammelsberg.
Urlaub im Oberharz heißt Sie befinden sich im "Nationalpark Harz". Das ist die unter Schutz gestellte Region der Höchsten Berge mit dem Brocken (1142m) in Sachsen Anhalt sowie dem Wurmberg (971m), Bruchberg (972m) und Acker (865m) im Bundesland Niedersachsen. Wegen seiner Westexposition ist dieses hochgelegene Gebiet ein bedeutender Regenfänger, ensprechend gibt es viele Hochmoore. Heute stehen die von Wald umrahmten Moore unter strengem Naturschutz.
Der Ferienort im Harz am Fusse des Brockens schmiegt sich im Südosten des Brockens in das windgeschützte Tal der kalten Bode. Schon sein Name deutet auf die Entstehung hin: Vermutlich schlugen hier Holzfäller ihr Lager auf, denn Schiriken, wie der Ort im 16. Jhd. hieß, bezeichnete blankes, abgeschältes Holz. Auch Erzgestein wurde bei Schierke gefördert und verhüttet. Gegen Ende des 19 Jhd. entwickelte sich der Harzer Fremdenverkehr. Die Brockenbahn, die von Schierkes Bahnhof auf den Gipfel des 1142m hohen Brockens schnauft, ist vom Parkplatz in einem 10 Minütigen Fußmarsch zu erreichen. Von hier aus ist es auch nicht weit bis zu Schierker Feuerstein, auf dem früher Signalfeuer entzündet worden sein sollen.
An über 300 Tagen im Jahr wehen Nebel über die kahle Kuppe des Brockens. Doch wenn die Sicht klar ist, kann der Blick bis zu 100 km weit reichen. Seine ungebrochene Anziehungskraft - bei schönem wetter besuchen ihn bis zu 15 000 Harz Urlauber an einem einzigen Tag- verdankt er auch der herrlichen Landschaft, durch die der Anstieg, ob zu Fuß oder mit der Brockenbahn aus, führt. Wegen der rauen Wetterbedingungen hat der Brocken die niedrigste Baumgrenze aller deutscher Mittelgebirge. Ab einer Höhe von 1100m weicht der Fichtenwald zurück und geht über subalpine Vegetation aus Zwergsträuchern, Gräsern und Flechten.
Als nördlichster Vorposten der Mittelgebirge ragt der Harz aus dem Tiefland empor. Trotzig stellt er sich dem anstürmenden Wetter entgegen - Wind und Regen toben sich aus. Ein raues Klima herrscht hier, vergleichbar mit nordischen Breiten.
Darin thront, vom Wind umtost, der 1.141 Meter hohe Brocken. Er besteht aus Granit, einem Gestein, das im Harz zu eigentümlichen Formen verwittert. Der mystische Berg ist Teil einer herb-romantischen Landschaft, geprägt von steilen Bergzügen, Hochebenen, Klippen, Tälern und Schluchten. Außerdem ist er Zeuge einer langen und wechselvollen Vergangenheit, denn seit 70 Millionen Jahren formen Wetter und Wasser das Gebirge mit seiner großen geologischen Vielfalt. Das alles können Sie im Nationalpark Harz selbst entdecken.
Auf engstem Raum finden Sie hier alle Höhenstufen vom Hügelland bis hinauf zur subalpinen Brockenkuppe. Jede bietet besondere Lebensbedingungen für eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. Klima und Geologie ermöglichen im Nationalpark eine vielfältige Vegetation: Unter den deutschen Mittelgebirgen erreicht nur der Harz eine natürliche Waldgrenze. Darüber liegt die baumfreie Bergheide des Brockens. In den Bergfichtenwäldern der hohen Lagen mit ihren klaren Gebirgsbächen, Felsen, Blockhalden und Mooren, ist die „Sagenhafte Bergwildnis“ zu Hause. Hier ist die Waldlandschaft des Nationalparks Harz besonders intensiv zu erleben. Eine Landschaft, die zum Durchatmen einlädt.
Das Brockenhaus auf dem Harzer Gipfel informiert über Flora Fauna und Geologie, aber auch über seine militärische Vergangenheit als Sende- und Abhörposten während des kalten Krieges sowie über Hexen, Teufel und berühmte irdische Brockenbesucher. Der russische Zar Peter der Große gehört mit der Besteigung 1697 zu den Persönlichkeiten. Goethe erklomm den Brocken auf dreien seiner vier Harz Reisen 1777,83,84. Heinrich Heine stieg von Ilsenburg auf 1824.
Die Bergbaustadt Sankt Andreasberg liegt steil am Berg inmitten der Wiesen und Wälder des Nationalparks Harz. Die Große Zeit des Bergbaus im Harz kann man im Besucherbergwerk Grube Samson, wo seit 1512 Silber gewonnen wurde, nachspüren. Prunkstück ist die einzige noch betriebsfähige „Fahrkunst“. Vor derer Inbetriebnahme mussten die Bergleute über 3000 Stufen und Leitern bis zu eineinhalb Stunden hinabklettern, um die tiefste Sohle bei 810m zu erreichen. Der Ausstieg nach Schichtende dauerte eine Stunde länger. Mithilfe der Fahrkunst, ein paternosterähnliches Gestänges auf dem die Bergleute ca. 500 mal umsteigen mussten verkürzte sich die Zeit auf 45 min. Derartige Aufzüge , aber auch Pumpen wurden seit dem 16 Jhd. mit Wasserkraft betrieben. Dazu entwickelte man das Oberharzer Wasserregal, ein 600km langes Systhem aus Wassergräben teichen und unterirdischen Kanälen quer durch den Harz.
Es sind vor allem die vielen Wanderwege in der Umgebung, die den Ort an der Oker zu beliebten Harz Reise Ziel machen. Wie Sankt Andreasberg verdankt auch Altenau seine Entstehung dem Bergbau. Highlight ist der Kräuterpark und die Altenau Therme. Der Kräutergarten,ein schön angelegter Garten präsentiert heimische und exotische Kräuter. Im Shop sind davon auch 350 verschiedene Gewürze und Kräuter erhältlich. Eine neu gebaute Therme begeistert Saunafreunde: in verschiedenen Solebecken sprudelt und blubbert es wie in einem Harzer Hexenkessel. Rundherum stehen Saunen für jeden Geschmack zur Verfügung. Tipp Aufguss Spezial: Harzer Keule oder Harzer Kräuter
Dichte Fichtenwälder umgeben Clausthal-Zellerfeld. Viele Teiche um den Ort bilden das Oberharzer wasserregal und laden im Sommer zum Baden ein. Ca. 3000 Studenten der technuschen Universität sorgen u.a. für eine abwechslungsreiche Kneipenlandschaft.
Tipp: Oberharzer Bergwerksmuseum. Es präsentiert Oberharzer Mineralien, Bergwerksausrüstung, Gebrauchsgegenstände und alte Münzen. Eine ärmliche Bergmannstube und der salon eines Magistratsbeamten zeigen die Bandbreite Harzer Lebensformen. Von Mai bis Oktober findet an jedem Donnerstag der Bergbauernmarkt statt. Regionale Produkte und köstliche Harzer Wurstwaren sind im Angebot.
Am Fuße des Bocksberges liegt Hahnenklee, ein nettes Urlauber Städtchen. Hauptatraktion des Harzortes ist die einzige Stabkirche Deutschlands. Sie ist im skandinavischem Stil gebaut und im Inneren kann man nautische Elemente entdecken, wie Bullaugen im Kirchenschiff oder der Kronleuchter erinnert an ein Steuerrad. Die Bocksberg-Seilbahn führt auf den 726m hohen Gipfel. Tipp: Hier trifft man auch auf den Liebesbankweg der um Hahnenklee herum führt.
Hier stehen die malerischen Ruinen der im 12 Jhd. errichteten Burg Scharzfeld. Sie diente nach 1627 als Gefängnis und wurde 1761 von den Franzosen erobert und gesprengt. Bemerkenswert ist auch die Einhornhöhle nordöstlich von Scharzfeld mit ihrem Museum. Wahrscheinlich wurde sie vor knapp 400 Jahren beim Einsturz eines Teils der Höhle entdeckt. Schon Leibnitz, Goethe und Virchow erkundeten das Höhlensysthem in dem Knochen von Harzer Höhlenbären, Höhlenlöwen und einem Riesenhirsch entdeckt worden sind. Sogar Spuren des Neandertalers fand man. Knochen der längst ausgestorbenen Tiere,die man für Einhörner hielt und denen man wundersame Kräfte zuschrieb, fanden reißenden Absatz.