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Harzidyll

Südharz

 

Wernigerode

 

„Bunte Stadt am Harz“ nannte der norddeutsche Heimatdichter Hermann Löns Wernigerode nach einem Aufenthalt 1907 und würde das bei einem heutigen Besuch wiederholen können. Lebhaft geht es zu auf dem Marktplatz mit herausgeputzten Rathhaus, selbst in den Nebenstrassen ist fast jedes Fachwerkhaus wieder saniert und leuchtet in harmonisch bunten Farben. Schloss Wernigerode-das Märchenschloss beherbergt das ehemalige Feudalmuseum. Heute bemüht man sich die Räume in den ursprünglichen Zustand zu bringen, wie sie Graf Otto Ende des 19 Jh. gestalten ließ.

Die Harzquerbahn verbindet Wernigerode mit dem 60 km entfernten Nordhausen. Mit ihr erreichen Harz Urlauber angenehm und zügig attraktive Startpunkte zu Dutzenden von Wanderwegen.

 

 

Rübeland

 

Berühmt in Rübeland sind die Baumanns- und Herrmannshöhle. Einen Besuch lohnt auch das Besucherbergwerk Drei Kronen und Ehrt. Bis 1990 wurde vor allem Schwefelkies abgebaut. Eine Grubenbahn fährt gut 400 m in den Tagesstollen ein. Die Harz Besucher passieren einen Förderschacht aus dem früher Erz emporgeholt wurde. Diverse Bergbaumaschinen darunter Wurfschaufellader, Bohrwagen, und Handbohrhämmer demonstrieren lautstark ihre Funktion. Eine Attraktion ist auch Rappodetalsperre mit der höchsten Staumauer (106m) Deutschlands.

 

 

Thale

 

 

Von Thale aus wurden schon vor 200 Jahren Wege und Stege für die Harz wanderer angelegt. Hier beginnt das wild romantische Bodetal, das mit seinen bis zu 250m hohen Granitwänden als das gewaltigste deutsche Felsental nördlich der Alpen gilt. Viele Harz Urlauber kommen wegen des Hexentanzplatzes nach Thale. Auf diesem Plateau von 451 m sollen einst Germanen ihre heidnischen Götter angebetet und Hexen ihre Treffen abgehalten haben. Dank der Kabinenbahn braucht man keinen Hexenbesen mehr um hier hinauf zu gelangen. Auf der gegenüberliegenden Rosstrappe, die auch eine germanische Kultstätte war führt auch eine Seilbahn. Der Sage nach soll die Prinzessin Brunhilde auf der Flucht vor dem ungestümten Ritter Bodo den Fluss auf Ihrem Riesenpferd mit einem gewaltigen Sprung überquert haben. Ei mächtiger Hufabdruck im Felsen bezeugt den erfolgreichen Sprung. Bodo war nicht so glücklich und stürtzte in den Fluss, der seither seinen Namen trägt.

 

Blankenburg

 

sehenswert hier sind die Barockgärten des schlosses. Sie erstrecken sich über vier Ebenen mit einer 34m langen Sandsteintreppe, Kaiserbüsten, Teehäuschen und Springbrunnen. Schön ist auch die Fachwerkfassade am mittelalterlichen Prinzessinnenturm. Tipp: nördlich von Blankenburg auf einem 300 m hohen Sandsteinfelsen erhebt sich die Burg Regenstein, derren Ursprünge bis ins 12. Jh. zurückreichen. Sie wurde ab 1670 von den Brandenburgern zur Festung ausgebaut. Die eindrucksvollen Ruinen mit gut erhaltenen Wallanlagen und einigen Höhlenräumen im Sandsteinfelsen sind am vorletzten Juliwochenende  Schauplatz farbenprächtiger Ritterfestspiele. 

 

 

 

 

Stolberg

 

Geburtsort Thomas Müntzer mit parchtvollen Fachwerkbauten und einem Schloss im Dornröschenschlaf. Stolberg ist eines der schönsten Städchen des Harzes, mit beeindruckenden  Zeugnissen mitelalterlichen Baukunst. Das prachtvolle dreigeschossige Rathaus aus dem Jahre 1454 steht am Markt im Zentrum des Harz Ortes. Über eine Aussentreppe erreicht man alle Geschosse. Man fühlt sich wie in einem großen Freilichtmuseum. Die Häuser und Gassen sind Miniaturausgaben. Tipp: Der 579 m hohe Auersberg ist nur 5 km entfernt. Auf dem Gipfel steht das Josephskreuz. 1896 eingeweiht 100 000 Nieten stabilisieren das doppelte eiserne Kreuz und Aussichtsturm nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel.

 

Schloss Wernigerode
alte Stadtmauer Wernigerode
Rathhaus Wernigerode
Grand Canyon des Harzes
Teufelsmauer Blankenburg
Klettern auf der Teufelsmauer
Hotel Pension Harzidyll
Bodestraße 4
38700 Braunlage
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